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Lehre

Die Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie war bei der Konzeption des neuen M.Sc.-Studiengangs Molekulare Lebensmitteltechnologie federführend. Sie beteiligt sich darüber hinaus auch in Form von Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen einschließlich Praktika am B.Sc.-Studiengang Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften, am M.Sc.-Studiengang Mikrobiologie sowie am Staatsexamensstudiengang Lebensmittelchemie.

B.Sc.-Studiengang Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften

Im Studiengang Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften trägt die Professur mit der Pflichtveranstaltung „Produktbezogene Lebensmitteltechnologie und -chemie“ (3. Sem.) eines der zentralen Module bei, in dem die Studierenden vertiefte Kenntnisse zur Herstellung der wichtigsten Lebensmittelwarengruppen und der hierbei stattfindenden chemischen Reaktionen erhalten. Weitere Angebote in der Lehre umfassen Beiträge zum Pflichtmodul „Einführung in die Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften“ (1. Sem.) und zu den Wahlpflichtmodulen „Grundlagenpraktikum Lebensmitteltechnologie“ und „Außeruniversitäres Praktikum“. Im Wahlpflichtmodul „Lebensmittelsensorik“ erhalten die Studierenden in Vorlesungen und Übungen u.a. einen Einblick in die Nutzung der Sensorik in der Produktentwicklung und -optimierung und lernen sensorische Prüfverfahren kennen.
 

M.Sc.-Studiengang Molekulare Lebensmitteltechnologie

Der Masterstudiengang Molekulare Lebensmitteltechnologie stellt ein forschungsorientiertes Studium dar mit dem Ziel, umfangreiche fachbezogene Theorie- und Methodenkompetenz zu erwerben, die zur Durchführung eigenständiger und innovativer Forschungsarbeit befähigt. Die Forschungsorientierung zeigt sich insbesondere in der Integration aktueller Forschungsthemen in den einzelnen Modulen sowie an einem hohen Praktikumsanteil. Aufgrund der erworbenen fachlichen Breite und der Interdisziplinarität eröffnet der Studiengang den Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit, sich sehr flexibel auf dem Arbeitsmarkt zu bewegen. Sie werden durch ihre Ausbildung in die Lage versetzt, eine Laufbahn sowohl in der Lebensmittelindustrie und angrenzenden Sektoren als auch an wissenschaftlichen Hochschulen anzustreben.

Im Einzelnen soll der Abschluss für folgende Berufsfelder qualifizieren:

  • Nationale bzw. internationale Tätigkeit in Forschung und Lehre (Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen, wie z.B. Fraunhofer Institute)
  • Leitende Position in industrieller Forschung und Entwicklung sowie Produktion
  • Leitende Position in Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung

 

Das Curriculum sieht sechs Pflichtmodule vor, deren erfolgreicher Abschluss zum Erwerb von 36 ECTS führt. Dies sind die Module „Chemie und Analytik spezieller Lebensmittel“, „Lebensmittelmikrobiologie und -hygiene“, „Lebensmittelchemisches Praktikum“, „Technofunktionalität der Lebensmittel“, „Spezielle Lebensmitteltechnologie“ und „Lebensmittelbiotechnologie“. Die beiden letztgenannten Module werden durch die Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie getragen.

Das Modulangebot wird ergänzt durch fünf Wahlpflichtmodule im Sommersemester, acht Wahlpflichtmodule im Wintersemester sowie fünf Wahlpflichtmodule, die im Sommer- und im Wintersemester belegt werden können. Die Wahlpflichtmodule decken u.a. Themen der Lebensmitteltechnologie, Lebensmittelchemie, Lebensmitteltoxikologie, Sensorik und des Lebensmittelrechts sowie der Ernährungswissenschaften ab und betonen damit den interdisziplinären Charakter des Studiengangs. Detaillierte Beschreibungen der Module können dem Modulhandbuch entnommen werden. Die Module „Getränketechnologie“, „Sensorische Analyse von Lebensmitteln“ und „Forschungspraktikum Molekulare Lebensmitteltechnologie“ werden von der Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie beigetragen. Bis zur Besetzung der Professur für Lebensmittelsicherheit übernimmt die Professur ferner die Lehre im Modul „Lebensmitteltoxikologie“.

Der Masterstudiengang Molekulare Lebensmitteltechnologie ist durch seine enge Verknüpfung lebensmitteltechnologischer und lebensmittelchemischer Aspekte gekennzeichnet und spricht daher insbesondere Studierende mit einem ausgeprägten Interesse an der Zusammensetzung von Lebensmitteln sowie an Lebensmittelphysik und Lebensmittelchemie an. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der molekularen Struktur und der damit zusammenhängenden Eigenschaften von Lebensmittelinhaltsstoffen sowie der Einflüsse technologischer Maßnahmen auf diese Inhaltsstoffe. Der Studiengang setzt seinen inhaltlichen Schwerpunkt damit auf die naturwissenschaftlichen Aspekte der Lebensmittelproduktion. Den Studierenden soll ein tiefes Verständnis der Funktion der Lebensmittelinhaltsstoffe vermittelt werden, wobei mit der Funktionalität der Inhaltsstoffe primär die technologische Funktionalität gemeint ist. Allerdings wird durch das Angebot entsprechender Wahlmodule auch die Biofunktionalität behandelt, die sich insbesondere in den Modulen „Biofunktionalität der Lebensmittel“ und „Lebensmitteltoxikologie“ äußert.

Für die Studierenden besteht die Möglichkeit, ihre Masterarbeit nach Absprache entweder an den Professuren des Instituts für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften bzw. an anderen Instituten der Universität Bonn oder an einer Einrichtung außerhalb der Universität Bonn durchzuführen. Dies kann beispielsweise eine experimentelle Arbeit in der Lebensmittelindustrie oder an einer Universität im Ausland sein. Die Professur für Molekulare Lebensmitteltechnologie arbeitet mit einer Reihe von Instituten im In- und Ausland zusammen und ist im Rahmen von Drittmittelprojekten in Kooperationen mit der Lebensmittelindustrie involviert.

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